Erfolg durch Selbsterkenntnis: denn wenn Sie nicht wissen, was Sie wollen,
werden Sie es auch nicht bekommen.

Beneiden Sie andere Menschen manchmal um ihren Traumjob oder um ihr erfülltes Berufsleben? Zweifeln Sie daran, dass es möglich ist, etwas zu tun, das Sie begeistert und Sie gleichzeitig erfolgreich und zufrieden macht?

Fakt ist, wenn Sie erfolgreich und zufrieden werden möchten, müssten Sie erst einmal wissen, was Sie erfolgreich und zufrieden werden lässt. Das ist für viele Menschen wie der emotionale Gang durch einen Irrgarten. Was ist mir wirklich wichtig? Was gibt mir Zufriedenheit?

Die gute Nachricht ist: wir kommen durch einen Persönlichkeitstest relativ einfach hinter das Geheimnis unserer Motive und Emotionen, die das Fühlen, Denken und Handeln bestimmen. Sich im Leben nach seinen Motiven auszurichten bedeutet, dass Sie Ihrem Erfolg und Ihrer Zufriedenheit gar nicht ausweichen können.

Motivanalysen helfen, das eigene Denken, Handeln und Fühlen zu verstehen.

Wie die Wissenschaft herausfand, bestimmen nicht nur ein oder zwei Motive unser Leben, sondern 16 grundlegende Motivdimensionen. Im Unterschied zu vielen anderen Persönlichkeitstests erfasst die Motivanalyse die komplette Motiv-, Antriebs- und Wertestruktur eines Menschen. Nach allen bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass die festgestellten Motivausprägungen situations- und zeitüberdauernd sind und sich im Laufe des Lebens nicht kategorisch verändern.

Daher empfehlen wir jedem im Berufsleben stehenden Menschen eine Motivanalyse zu machen, um zu erfahren und zu reflektieren, was Sie als Persönlichkeit ausmacht. Erhalten Sie hier bei mir den nachhaltigen ERFOLGSNAVIGATOR für Ihr Berufsleben.

Wir arbeiten mit dem zur Zeit innovativsten wissenschaftlichen Testverfahren in der Persönlichkeitsdiagnostik, dem LUXXprofile. 

LUXXProfile

„Das LUXXprofile ist Impulsgeber für die künftige Persönlichkeits- und Motivationsforschung.“
Dr. Christoph Kemper, Leiter des Forschungsteams für das LUXXprofile an der Universität Luxemburg

Welchen Nutzen haben Sie durch eine Motivanalyse?

Die Motivanalyse ist die ideale Basis für jede weitergehende Beratung und Coaching. Was sonst in mehreren Beratungs- oder Coachingstunden erarbeitet werden muss, eröffnet das Auswertungsgespräch mit dem Klienten ziemlich schnell. Damit ist das motivorientierte Karriere-Coaching sehr viel effizienter und schneller am eigentlichen Thema.

Die Motivanalyse ist besonders geeignet für:

Karriere-Navigation und Treffen von beruflichen Entscheidungen: erfahren Sie, was Sie persönlich antreibt und motiviert. Erkennen Sie, was Ihnen im Leben wichtig ist
Wege aus der Überforderung und Bewältigung von Stress: erkennen Sie, was Sie blockiert, demotiviert und stresst und was Sie dagegen tun können.
Ein Berufsleben in Einklang und Zufriedenheit: erfahren Sie, wie Sie ungenutzte Potenziale/Ressourcen erfolgreich nutzen. Und begreifen Sie zudem, was Sie mit anderen eint und was Sie von anderen unterscheidet.

Mit einer Motivanalyse verstehen Sie die Ursachen Ihrer Emotionen und Ihres Verhaltens. Dieses Wissen ist wertvoll an sich, jedoch umso bedeutender in einer dynamischen Zeit, in der die Auseinandersetzung mit der eigenen Person von vielfältigen äußeren Einflüssen überlagert wird.

Wie erhalten Sie Ihr eigenes Persönlichkeitsprofil?

SCHRITT 1: Als Ihr persönlicher LUXXprofile Master lade ich Sie zum Onlinefragebogen ein. Die Beantwortung dauert rund 30 Minuten.
SCHRITT 2: Ich bespreche mit Ihnen in einem etwa zweistündigen Auswertungsgespräch Ihr Persönlichkeitsprofil mit Einzelwerten und der Erläuterung der Motive und deren Ausprägungen.
SCHRITT 3: Im Auswertungsgespräch lernen Sie, wie Sie Ihr Profile „lesen“. Sie erfahren, welche spezifische Motivkombination Ihrer Persönlichkeit zugrunde liegt und wie dies Ihr Berufsleben, Ihr Thema und Ihr Anliegen beeinflusst. Sie erhalten Feedback, wie Ihre Persönlichkeit auf andere wirkt, und wie Sie Ihre Motivausprägungen einsetzen können, um Ihre Ziele zu erreichen.

Die 16 Lebensmotive in der Übersicht

Das LUXXprofile beschreibt die Persönlichkeit ganzheitlich. Zu den Bedürfnissen, die trennscharf gemessen werden können, zählen NEUGIER, EINFLUSS, BESITZEN, SOZIALKONTAKTE,  SOZIALES ENGAGEMENT, SICHERHEIT, BEWEGUNG, FAMILIE, SOZIALE ANERKENNUNG, STATUS, AUTONOMIE, PRINZIPIEN, STRUKTUR, REVANCHE, ESSENSGENUSS und SINNLICHKEIT. Die 16 Motive steuern in ihrer individuellen Ausprägung und in ihrem Zusammenspiel das Verhalten in konkreten Situationen.

Wie sind meine Beziehungsmotive Autonomie und Sozialkontakte?

Die Skala NEUGIER beschreibt die Unterschiede im Streben nach Wissen, Erkenntnis und intellektueller Herausforderung.

ROT:

Neugier meint die Lust am Lernen des reinen Lernens wegen. Das heißt, der unmittelbare Nutzen des Gelernten steht nicht im Mittelpunkt. Unabhängig vom Intelligenzgrad, bereitet Menschen mit hohem Neugier-Motiv der Vorgang des Lernens Freude. Neugier äußert sich in erster Linie als intellektuelles Bedürfnis wie Lesen, Schreiben, Nachdenken oder Reflektieren. Neugierige Menschen sind wissbegierig und daran interessiert, die Wahrheit herauszufinden. Bei Routineaufgaben stellt sich schneller Langeweile ein.

BLAU:

Menschen mit einem geringen Neugier-Motiv sind dagegen ausgesprochen praktisch orientiert und folgen dem Motto „Just do it“ oder „Taten statt Worte“. Ideen müssen einen unmittelbaren Nutzen aufzeigen, um ihr Interesse zu wecken. Wird von ihnen verlangt, sich tiefer gehend mit einem philosophischen oder theoretischen Thema zu beschäftigen, kann sie das viel Energie kosten.

 

Sie dazu auch: Lebensmotiv Neugier: Der Praktiker und der Theoretiker

Die Skala SOZIALE ANERKENNUNG beschreibt die Unterschiede im Streben nach Bestätigung und Anerkennung.

ROT:

Anerkennung ist das Maß an persönlicher Unsicherheit. Menschen mit hohem Anerkennungsbedürfnis streben nach hohem Selbstwert. Sie haben gewöhnlich wenig Selbstvertrauen. Das Selbstbild basiert auf dem Feedback anderer. Weil sie dazu neigen, Kritik persönlich zu nehmen, vermeiden sie Situationen, in denen sie schlecht bewertet werden könnten und streben nach Perfektion. Sie fühlen sich unsicher und tendieren dazu, in sozialen Situationen sehr aufgeregt zu sein. Personen mit einem stark ausgeprägten Bedürfnis nach Anerkennung fühlen sich gut, wenn andere hinter ihnen stehen und sie bestätigen.

BLAU:

Menschen mit niedrigem Anerkennungsmotiv sind sehr selbstsicher uns sehen ihre Fehler häufig als Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Es fällt ihnen leichter, mit Kritik gut umzugehen und diese zu akzeptieren. Rückschläge werden schnell überwunden und das Risiko des „Falschmachens“ viel häufiger eingegangen.

Die Skala EINFLUSS beschreibt die Unterschiede im Streben nach Kontrolle und Einfluss auf Personen und Vorgänge.

ROT:

Menschen mit einem hoch ausgeprägten Einflussmotiv suchen in der Regel Herausforderungen und haben den Ehrgeiz, exzellente Leistungen zu erbringen. Sie wollen andere Menschen führen sowie Verantwortung und Kontrolle übernehmen. Hohe Machtmotivation bedeutet auch, dass man sich für seine Überzeugungen einsetzt.

BLAU:

Ist das Einflussmotiv dagegen niedrig ausgeprägt, wird eine Übernahme von Führungsverantwortung eher vermieden. Menschen mit einem niedrigen Bedürfnis nach Einfluss mögen es, im Hintergrund zu agieren, unter Anleitung zu arbeiten und nicht die alleinige Entscheidungsgewalt zu haben. Sie müssen nicht ständig ihren Willen durchsetzen. Sie fordern weniger als andere, ziehen ihre Befriedigung aus Dienstleistungen und sind häufig sehr serviceorientiert.

Die Skala STATUS beschreibt die Unterschiede im Streben nach Ansehen und einer hervorgehobenen Stellung in der Gesellschaft.

ROT:

Das Streben nach Status beinhaltet den Wunsch nach Prestige in der sozialen Hierarchie. Menschen mit hohem Statusmotiv wollen entweder mehr haben oder mehr können als andere und dafür respektiert werden. Status kann dabei materiell oder immateriell empfunden und ausgelebt werden. Immateriell kann das ein Stolz auf Fähigkeiten, Titel oder Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Organisation sein. Designer-Produkte, teure Autos und edle Dinge nehmen materielle „Statusmenschen“ typischerweise gerne in ihren Besitz.

BLAU:

Ist das Statusmotiv nur gering ausgeprägt, herrscht Bescheidenheit vor. Menschen mit einem geringen Statusbedürfnis legen keinen Wert auf Titel oder Statussymbole. Sie wollen nicht wegen ihres Geldes respektiert werden, sondern aufgrund der Person, die sie sind, und verurteilen elitäres Verhalten. Dies kann dazu führen, dass sie weniger auf ihr eigenes Auftreten und Äußeres achten, weil es ihnen nicht wichtig ist.

Die Skala BESITZEN beschreibt die Unterschiede im Bestreben, Vorräte anzulegen und zu erhalten.

ROT:

Dieses Lebensmotiv bezeichnet das Streben, Dinge zu horten und zu bewahren. Menschen mit einem hohen Bedürfnis nach Besitz können es als unangenehm empfinden, Dinge wegzuschmeißen, selbst wenn sie für den Moment keinen Nutzen bringen. Sparsamkeit und Sammeln wird als Selbstzweck ausgelebt. Unnötige Ausgaben werden vermieden, bereits angeschaffte Objekte werden gut gepflegt, um eine lange Betriebsdauer sicherzustellen. Häufig besteht ein innerer Wunsch, bestimmte Dinge oder Sammlungen zu komplettieren und vollständig zu haben.

BLAU:

Großzügigkeit und Freizügigkeit bilden den anderen Pol des Kontinuums dieses Lebensmotivs. Menschen mit einem geringen Wunsch nach Besitz werfen Dinge eher weg und haben eine geringe Hemmschwelle für Ausgaben. Meist kümmern sie sich weniger um ihren Besitz und neigen zu Verschwendung.

Die Skala AUTONOMIE beschreibt die Unterschiede im Streben nach Unabhängigkeit von den Erwartungen anderer.

ROT:

Dieses Lebensmotiv umfasst das Streben nach Freiheit und Autonomie. Menschen mit einem hohen Unabhängigkeits- bzw. Autonomiemotiv verlassen sich nur ungern auf andere. Sie mögen es weniger als andere, Hilfe oder Geschenke anzunehmen, um nicht in emotionale Schuld zu geraten. Sie versuchen autonom zu leben. Das Bedürfnis nach persönlicher Freiheit ist stark ausgeprägt und die eigene Individualität wird gepflegt.

BLAU:

Ist dieses Motiv nur schwach ausgeprägt, agiert die Person stark auf der Basis von Vertrauen und strebt wechselseitige Beziehungen mit anderen an. Sie ist stark konsensorientiert. Das „auf sich selbst gestellt sein“ wird als unangenehm empfunden, stattdessen liegt meist ein hoher Gemeinschaftssinn vor. Jemand mit einem niedrigen Unabhängigkeitsbedürfnis teilt auch private und persönliche Erfahrungen gerne mit anderen und wird durch Team- und Gruppenerlebnisse motiviert.

Die Skala SOZIALKONTAKTE beschreibt die Unterschiede im Streben nach Geselligkeit und Kontakt zu anderen Menschen. Die Ausprägungen spiegeln sich in der Zahl der Kontakte wieder.

ROT:

Hier geht es um das Streben nach Kontakt, Begegnung und Nähe mit anderen. Menschen mit einem roten Motiv haben das Bedürfnis, mit anderen zusammen zu sein. Viele von ihnen sind Mitglied in verschiedensten Gruppen und Organisationen. Sie haben in der Regel eine hohe Sozialkompetenz, sind freundlich, umgänglich und extrovertiert. Allein zu sein bereitet ihnen eher Schwierigkeiten, sodass sie auch als aufdringlich und Raum einnehmend empfunden werden können.

BLAU:

Menschen mit sehr gering ausgeprägtem Motiv sind dagegen eher introvertierte Einzelgänger. Sie entspannen in der Einsamkeit und fühlen sich in der Gesellschaft von Fremden schnell unwohl. Sie schöpfen aufrichtige Kraft aus ihrer Privatsphäre. Erzwungene Kontakte oder viel Small Talk frustriert sie schnell.

Die Skala PRINZIPIEN beschreibt die Unterschiede im Streben nach Konformität mit sozialen Normen, die für bestimmte gesellschaftliche Gruppen bzw. die Gesellschaft als Ganzes gelten.

ROT:

Menschen mit einem ausgeprägten Motiv legen viel Wert darauf, „Charakter“ zu besitzen und moralisch und prinzipientreu zu handeln. Sie sehen sich als aufrichtig und ehrlich. Ihr Augenmerk liegt auf der Erfüllung ihrer Pflichten, häufig mit hoher Selbstdisziplin. Sie sehen Regeln als wichtig an und orientieren sich an diesen.

BLAU:

Im Gegensatz dazu handelt ein Mensch mit gering ausgeprägtem Motiv eher ziel- und zweckorientiert und achtet häufiger darauf, welchen persönlichen Nutzen er aus etwas ziehen kann. Eine große Stärke liegt im Hinterfragen von Standardisierungen, Regeln und Absprachen. Konrad Adenauers Haltung gemäß dem Motto: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ passt eher zu dieser Ausprägung.

Die Skala SOZIALES ENGAGEMENT beschreibt die Unterschiede im Engagement für benachteiligte und notleidende Menschen und für eine gerechtere Gesellschaft.

ROT:

Soziales Engagement meint das Bedürfnis nach sozialer Gerechtigkeit und Fairness. Es motiviert Menschen, zum Wohle der Menschheit beizutragen und äußert sich beispielsweise darin, dass sie gemeinnützigen Organisationen beitreten, humanitäre Interessen unterstützen oder Geld spenden. Personen mit einem hoch ausgeprägten Motiv sind oft selbstlos und nehmen Anteil an dem, was mit den Menschen um sie herum geschieht. Sie möchten dazu beitragen, dass die Welt ein besserer Ort wird. Dafür werden sie manchmal von anderen als „naive Weltverbesserer“ und „unrealistische Träumer“ betrachtet.

BLAU:

Menschen mit gering ausgeprägtem Motiv sehen sich dagegen eher weltlich und realistisch, sie handeln pragmatisch orientiert. Ihre Konzentration liegt weniger auf gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie glauben, dass Ungerechtigkeit zum Leben dazugehört, weil „die Welt ist, wie sie ist“.

Die Skala STRUKTUR beschreibt die Unterschiede im Bestreben, sich die Umwelt in einfacher und klarer Weise zu strukturieren.

ROT:

Das Lebensmotiv der Struktur kommt zum Tragen, wenn wir Dinge organisieren, Pläne machen, Listen erstellen etc. Menschen mit einem hohen Ordnungsmotiv mögen standardisierte Prozesse und eine gute Organisation. Sie können gut routinierten Abläufen folgen. Sie machen gerne Pläne und können sich meist nur dann von ihnen lösen, wenn sie unmittelbar durch einen neuen Plan ersetzt werden.

BLAU:

Jemand mit einem gering ausgeprägten Strukturmotiv dagegen legt viel Wert auf Flexibilität und Spontaneität. Er passt sich nicht gerne an vorgegebene Prozesse an, da er sie als beengend empfindet. Er plant oft nur in sehr geringem Maß und lebt seine Improvisationsstärke aus. Menschen mit einem geringen Ordnungsbedürfnis halten sich gerne Optionen offen und agieren häufig „der Nase nach“. Eine zu hohe Detailorientierung wird als störend empfunden.

Die Skala SICHERHEIT beschreibt die Unterschiede im Streben nach einem ruhigen und sicheren Leben.

ROT:

Sicherheit meint das Streben nach einem „angstfreien“, emotional stabilen Leben. Menschen mit einem hoch ausgeprägten Motiv wünschen sich, Stresssituationen zu vermeiden. Sie sind vorausschauend und verhalten sich vorsichtig, Unbekanntes wird vermieden. Angst kann einen zentralen Platz in ihrem Leben einnehmen, denn in Veränderungen werden schneller die Risiken als die Chancen erkannt.

BLAU:

Umgekehrt haben Menschen mit einem geringen Sicherheitsmotiv eine hohe Stresstoleranz. Sie sind „Entdecker“, die Abenteuer und Nervenkitzel suchen. Sich selbst sehen sie als mutig, robust und risikofreudig an. Angst oder Panik empfinden sie selten, auch der Umgang mit Schmerzen ist für sie relativ unproblematisch. Manche werden durch Stress motiviert, besondere Leistungen zu zeigen. Bei einer extrem geringen emotionalen Ruhe kann sich „Tollkühnheit“ auf der Suche nach persönlichen „Sensationen“ einstellen.

Die Skala REVANCHE beschreibt die Unterschiede im Bestreben, erlebtes Unrecht zu vergelten.

ROT:

Das Streben nach REVANCHE bedeutet, gewinnen oder sich verteidigen zu wollen. Menschen mit einem hohen Motiv mögen es, sich mit anderen zu messen und werden durch den Wettkampf zu eigenen Höchstleistungen angetrieben. Es ist für sie wichtig, sich zu behaupten und vor Angriffen nicht wegzulaufen.

BLAU:

Menschen mit einem niedrigen Bedürfnis nach REVANCHE sind harmonisierend. Im Verhalten herrscht Konfliktvermeidung oder sogar -schlichtung vor, Kompromisssuche hat Vorrang vor einem Austragen der Meinungsverschiedenheit. Solche Menschen vergeben anderen schnell und vergleichen sich nicht gerne mit ihnen. Es ist möglich, dass sie sehr große Zugeständnisse von ihrer Seite machen, um eine Konflikteskalation zu verhindern.

Die Skala BEWEGUNG beschreibt die Unterschiede im Streben nach Bewegung und körperlicher Aktivität.

ROT:

Bewegung bedeutet das Streben danach, sich bewegen und seinen Organismus einsetzen und spüren zu wollen. Menschen mit einem diesbezüglich hoch ausgeprägten Lebensmotiv wollen einen aktiven Lebensstil führen und viel und regelmäßig Sport treiben. Sie sind athletisch, körperliche Leistungsfähigkeit ist ihnen wichtig. Dabei steht die Aktivität an sich im Vordergrund und nicht, ob jemand in einer speziellen Sportart mit anderen konkurrenzfähig ist. Alternativ kann auch körperliche Arbeit (z. B. im Garten) befriedigen.

BLAU:

Menschen mit gering ausgeprägtem Motiv der körperlichen Aktivität hingegen bevorzugen ein möglichst bewegungsfreies, mitunter „faules“ Leben. Bequemlichkeit ist hier ein wichtiger Wert, Ausdauer und Durchhaltevermögen sind hingegen weniger wichtig.

Die Skala ESSENSGENUSS beschreibt die Unterschiede im Streben nach genussvollen Erfahrungen bei der Nahrungsaufnahme.

ROT:

Das Lebensmotiv Essen bezeichnet das Streben, sich mit Nahrung in gedanklicher und realer Form zu beschäftigen. Essen stellt für hoch Ausgeprägte nicht nur eine biologische Notwendigkeit dar, sondern hat darüber hinaus auch eine seelische Bedeutung. Vieles dreht sich bei ihnen um das Essen, z. B. der Tagesablauf oder die Wochenendgestaltung. Essen ist mit Genuss verbunden, hohe Qualität wird bevorzugt und gerne neues ausprobiert. Sie müssen dabei nicht unbedingt mehr essen oder dicker sein.

BLAU:

Im Gegensatz dazu sind diejenigen mit niedrigem Essensmotiv in Bezug auf Speisen eher weniger wählerisch. Nicht selten arbeiten sie neben dem Essen einfach weiter, wenn sie in ihre Beschäftigung vertieft sind. Essen ist Nebensache, kein Selbstzweck. Oftmals stört sie sogar das natürliche Gefühl von Hunger, da sie lieber ihre Zeit für anderes als essen nutzen würden.

Die Skala FAMILIE beschreibt die Unterschiede in der Fürsorge für die Menschen, die man zu seiner Familie zählt.

ROT:

Das Streben nach Familie bedeutet, sich fürsorglich gegenüber dem Partner/der Partnerin und möglichen Kindern zu verhalten. Häufig haben diese Menschen den Wunsch, eigene Kinder zu haben und aufziehen zu wollen, sie sind „Familienmenschen“. Sie sind oft bereit, die Bedürfnisse ihrer Kinder über die eigenen zu stellen und mögen das Gefühl, gebraucht zu werden. In dem Begriff „Fürsorge“ ist auch „Sorge“ enthalten – daher beschäftigen sie sich häufig gedanklich mit ihrer Familie und machen sich Sorgen um diese.

BLAU:

Menschen mit gering ausgeprägtem Familienmotiv hingegen wünschen sich seltener Kinder, da sie sie die Bindung als einengend empfinden können. Haben sie Kinder, bedeutet dies nicht, dass sie ihre Kinder nicht lieben, sondern sie mehr partnerschaftlich als fürsorglich behandeln. Die sogenannte „Leine“ ist deutlich länger.

Die Skala SINNLICHKEIT beschreibt die Unterschiede im Streben nach sinnlichen und erotischen Erfahrungen und einem aktiven, erfüllten Sexualleben.

ROT:

SINNLICHKEIT meint das Streben nach Sexualität, Lust, Schönheit oder Ästhetik. Es umfasst romantische Liebe und Sex genauso wie den Wunsch nach sinnlichem Erleben, z. B. in Kunst und Musik. Menschen mit einem hoch ausgeprägten Erosmotiv haben intensive sexuelle Fantasien und verbringen Zeit damit, sich für das andere Geschlecht attraktiv zu machen. Sie können dazu neigen, andere aufgrund ihrer physischen Attraktivität zu bewerten.

BLAU:

Menschen mit gering ausgeprägtem Motiv hingegen denken weniger an Sex und sehnen sich seltener danach. Ihr Lebensstil ist eher asketisch. Das Design von Produkten oder Kunst und „schöne“ Dinge sind ihnen eher weniger wichtig.

Es existiert in Deutschland auch eine so genannte „Business-Version“, bei der die Fragen zur SINNLICHKEIT entfallen.

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